Liebe SympathisantInnen, KomplizInnen und FreundInnen der bandfabrik,
2019 feierte die bandfabrik ihr 20jähriges Jubiläum!
Wer hätte das 1999 gedacht?
Mindestens einer hat daran geglaubt: Erhard Ufermann.

Er blickt zurück:
„Als ich vor zwei Jahrzehnten die bandfabrik umbaute und als Kulturort gründete, rieten alle ab. Das geht nie: Kultur in Langerfeld! Totgeburt.
Aus der schwierigen Lage der bandfabrik in einem Quartier in Randlage, machten wir ein Programm: Wir gründeten einen gemeinnützigen Verein mit dem programmatischen Titel: „Kultur am Rand“.

Drei Ziele schrieben wir in die Satzung: 1. Wir wollen Kunst und Kultur dorthin holen, wo Menschen noch leben und arbeiten. 2. Es sollen sich in der bandfabrik auch Menschen engagieren und gefördert werden können, die gesellschaftlich marginalisiert sind. 3. Die Offenheit der Konzeption soll sich in der Offenheit des Programms und der Begegnungen spiegeln. Die bandfabrik ist ein Ort, wo Menschen erste Erfahrungen in den unterschiedlichen Genres von Kunst sammeln, aber auch Kunstschaffenden begegnen können, die überregional bzw. international anerkannt sind.

Diese besondere Zielsetzung des Vereins „Kultur am Rand“ ist eins der beiden Alleinstellungsmerkmale der bandfabrik. Das andere ist ihre besondere Atmosphäre. Die Fabrik und der Raum erzählen Geschichten. Geschichten über 120 Jahre Industriekultur, Wandel und Arbeit in der Region. Von einer Bandweberei zu einer „Ideenweberei“ und Kulturstätte. Es leben „gute Geister“ in dem Raum. Sie machen, dass man sich gut fühlt. Hier ist anderes Denken und Fühlen möglich.“

Diese guten Geister haben wir gefeiert mit einem ganz besonderen Programm  im September 2019.

 

 

Mit freundlicher Unterstützung durch